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Hunde Ernährung


Ein langes Hundeleben und die Gesundheit eines Hundes hängen auch von der Ernährung ab. Welche Lebensmittel einen Hund krank machen können oder wie viel ein Hund am Tag fressen darf erfährst du hier.

Hier können Sie direkt zu unserem Futter-Filter und sich das passende Hundefutter für Ihren Hund raus filtern.

Futter- Filter


Hunde Ernährung

Der Hund ist ein Allesfresser so wie wir Menschen. Diese Eigenschaft hat der Hund von seinen Vorfahren geerbt (Wölfe). Die wild lebenden Wölfe fressen das Fleisch der erlegten Beutetiere unter anderem auch deren Innereien einschließlich des Inhalts von Magen und Darm. Beim Hund gilt daher:

1. Optimale Leistung braucht optimale Ernährung.

2. Gutes Futter gute Gesundheit, Leistungsfähigkeit und ein langes Leben.

3. Falsche Ernährung kann den Hund krank machen.


Hunde Ernährung – Wie viel Futter braucht ein Hund?

Das wichtigste für einen Hund ist die Versorgung von Energie. Diese Versorgung richtet sich nach seiner Lebenssituation. Wird der Hund in der Wohnung gehalten, ist er sportlich oder aktiv? Fragen, die jeder Halter vorher beantworten sollte.

Ein aktiver Hund zum Beispiel braucht mehr,

Ein ruhiger Hund weniger Futter.

Als grober Anhalt gilt diese Faustregel: Ein erwachsener Hund ohne besondere Belastungen benötigt täglich pro Kilogramm seiner Körpermasse etwa 57 kcal Futter.
Bei kleinen Hunderassen liegen die Werte etwas höher. Welpen brauchen rund 100 bis 170 kcal, Zuchthündinnen in der zweiten Hälfte der Säugeleistung sogar 100 bis 300 kcal.

Hunde ErnährungObst und Gemüse, das für Hunde giftig ist

Auch Hunde lieben Abwechslung, wenn es um die Ernährung geht. Deshalb dürfen und sollen auch Obst und Gemüse auf dem Speiseplan der Vierbeiner stehen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten. Es gibt leider Obst- und Gemüsesorten, die für Hunde unverträglich sind und im Extremfall tödlich sein können. Die folgende Liste gibt einen kleinen Überblick, ist aber nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen:

Weintrauben und Rosinen sind besonders kritisch, da sie in vielen Haushalten gegessen werden und schnell einmal unter den Tisch fallen. Hier kommt es auf die Relation von Menge und Größe des Hundes an. Bei einer größeren gefressenen Menge ist der Gang zum Tierarzt angebracht.
Die Giftigkeit von Avocados ist umstritten. Wenn Sie kein Risiko eingehen wollen, dann sollte Ihr Hund die Fettfrucht nicht erhalten. Lassen Sie ihn auch nicht mit dem Kern spielen, da er verschluckt und aufgrund seiner Größe im Hals steckenbleiben kann.
Ihr Hund sollte keine Essensreste mit Zwiebeln oder Knoblauch erhalten. Auch gekocht sind sie schädlich, da sie die roten Blutkörperchen des Hundes zerstören können. Auch hier gilt, dass die schädliche Menge im Verhältnis zum Körpergewicht des Hundes betrachtet werden muss. Ein winziges Stück Zwiebel wird Ihren Vierbeiner wahrscheinlich nicht umbringen, falls es versehentlich auf den Boden gefallen ist. Trotzdem ist hier Vorsicht angebracht. Kontaktieren Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.
Rohe Kartoffeln können für den Menschen gefährlich werden und sind es auch für den Hund. Gut gekocht, sind Kartoffeln allerdings sehr bekömmlich und eine gute Ergänzung im Hundefutter.
Wie bei der Avocado ist die Giftigkeit von Tomaten für Hunde nicht gesichert. Wenn Sie sichergehen möchten, dann vermeiden Sie sie bei der Zubereitung des Hundefutters.

B.A.R.F. – die Biologisch Artgerechte RohFütterung

Da die Hunde von den Wölfen abstammen ist es nichts schlimmes seinen Hund nach B.A.R.F zu füttern. Ganz im gegenteil es ist sogar viel Vitaminreicher und gesünder für den Vierbeiner.

Fleisch: Hunde können mit allen Fleischsorten gefüttert werden: Rind, Lamm, Kaninchen, Ziege, Pferd und jede Art von Geflügel. An Innereien sind Leber, Herz, Nieren, Milz, Kehlkopf etc. zu empfehlen. Die Fleischstücke sollten für Welpen anfangs in ca. 2 x 2 cm große Stücke geschnitten werden, den ausgewachsenem Hund werden die Fleischstücke einfach ganz wie eben in der Natur gegeben. Bei älteren Hunden wäre es besser das Fleisch auch in stücke zu zerschneiden.
Getreide: Können Sie füttern, müssen Sie nicht. Bei einigen Erkrankungen ist Getreide sogar die schlechte Auswahl. Am besten eigenen sich glutenfreie Sorten wie Buchweizen, Hirse usw.. Einige Beispiele für Getreidefütterung sind dann gegeben, wenn der Hund schnelle zuführung von Energie benötigt (z.B. Windhunde vor dem Rennen) oder an Substanz gewinnen soll (z.B. abgemagerte Tiere aus dem Tierschutz)
Knochen: Das Knochen vom Fleisch ist die Zahnbürste des Hundes und zudem ausgezeichnet Kalzium- und Phosphorreich. Haben Sie das schon mal miterlebt wie der Hund sich stundenlang für den Knochen gewidmet hat, wenn ja dann werden Sie die weichen Gummi Knochen aus dem Supermarkt links liegen lassen . Hunde oder Welpen die echte Knochen kriegen lassen auch Teppische, Kauobjekte usw. in ruhe. Knochen sollten niemals gekocht verfüttert werden und dies gilt für alle Knochenarten. Es ist ein Märchen, dass Hunde keine Knochen bekommen dürfen, da diese angeblich splittern. Generell gilt, dass alle gekochten Knochen splittern können, rohe Knochen jedoch nicht. Sollten die Geflügelknochen einmal nicht mehr ganz frisch sein, dann sollte man kurz heißes Wasser über sie gießen, denn so erhalten sie ihre natürliche Elastizität zurück.

Hunde Ernährung – Vitamine für den Hund

Natürlich sind Vitamine auch für den Vierbeiner sehr wichtig. Vitamine stärken nicht nur die Abwehrkräfte. Sie unterstützen natürliche Prozesse so wie den Fellwechsel. Vitamin B wird aufgeteilt in „Vitamin B1 -> Nervensystem“ und in „Vitamin B2 -> Wachstum, Eiweiß- und Stoffwechsel“ und „Vitamin B6 -> Blutbildung„. Das Vitamin B2 lässt sich über Bierhefe oder Leber zufüttern. Vitamin B6 ist ebenfalls in Bierhefe enthalten und auch in Ochsenherz. Über das „Vitamin C -> Abwehrkräfte/ stärkt das Bindegewebe„“ das in Obst und Gemüse enthalten ist brauchen Sie sich keine Sorge machen. Hunde bilden dieses Vitamin selbst im Körper. Vitamin H auch genannt Biotin ist für die Haut und Harre des Hundes zuständig. Dieses Vitamin ist in Nieren, Leber und Vollkornprodukten enthalten.
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